Die Töchter der Madame Dutitre in 10 Kapiteln:

Autor: Werner E. Hintz

Historischer Hintergrund/Wikipedia: Marie Anne du Titre (1748-1827), wg. ihres Mutterwitzes und urwüchsigen Dialekts zum Altberliner Original und berühmt geworden. [Mehr dazu hier: www.diegeschichteberlins.de]

Produktion: RIAS 1983 | Laufzeit 293'14 Min.
Erstsendetermine 1983: 21.1. / 4.2. / 18.2. / 4.3. / 18.3. / 1.4. / 15.4. / 29.4. / 13.5. / 27.5.

Es ist die erste Geschichte, die nicht so recht in das Konzept der bekannten Damals wars -Geschichten paßt.
Autor Hintz hat hier versucht, mehr geschichtlichen Hintergrund einzubringen, was aber dem typischen Charakter dieser Sendereihe nicht entgegenkommt. [Anm.: Dies ist bei einigen Folgen ab 1983 der Fall - s.a. Die Kneipe im Kiez]

Erzählerin:
Edith Hancke
Mitwirkende:
Brigitte Mira (Madame Dutitre)
Günter Schwerkolt (Etienne Dutitre)
Margitta Gerard/?? (Augustine Bayrisch, geb. Dutitre, Tochter)
Cornelia Meinhardt (Luise Dutitre, Tochter)
Heinz Fabian (Schwager Benjamin Dutitre)
?? (Diener)
Uwe Paulsen (Leutnant Christian Beneke)
Helmut Strauß (Karl Bayrisch, Ehemann von Augustine)
Barbara Witte (Lotte)
?? (Dr. Walter Lorenz)
Heinz Junge (Max)
Regie: Horst Kintscher
Ton: Gerhard Dönitz
Schnitt: Manfred Pickert
Aufnahmeleitung: Ingrid Beier

Kurzüberblick [von Daniela & Peter Tabatt]:

Berlin im Jahre 1806: Der Einmarsch von Napoleon Bonaparte steht bevor. Im Haus der Dutitres in der Poststraße 26, nahe der Nikolaikirche, feiert man derweil den ersten Hochzeitstag der älteren Tochter Augustine. Die ist jedoch nicht glücklich in ihrer Ehe mit dem biederen Karl Bayrisch und hängt noch ihrer Jugendliebe, dem Studenten Walter Lorenz, nach. Die Ehe wurde von den Eltern Dutitre arrangiert, nachdem der angebetete Student des Hauses verwiesen wurde, hierfür hat man ihm 100 Taler geboten.

Bereits am Hochzeitstag der Bayrischs sind schon viele Menschen auf den Straßen, die noch vor Napoleons Einmarsch die Stadt verlassen wollen. So hat auch Karl bereits für den nächsten Tag bereits Landauer bestellt, mit denen die Dutitres abreisen sollen. Aber Madame Dutitre will davon nichts wissen. Und Vater Dutitre ist unschlüssig, seine Weberei zu verlassen. Also bleiben alle und hoffen das Beste.

Schwager Benjamin hat in dieser Zeit seine eigenen Sorgen. Er bietet einem preußischen Leutnant Unterschlupf, der bei der Schlacht um Saalfeld angeschossen wurde, da die Hospitale überlastet sind. Dadurch trifft Augustine wieder auf ihre Jugendliebe, Walter Lorenz, der es inzwischen bis zum Doktor gebracht hat und sich um den Verletzten kümmert.

Am 27. Oktober 1806 ist es schließlich soweit: Napoleon zieht zwischen den stummen Berlinern in die Stadt ein. Lediglich eine Stimme ist zu hören: Es ist Luise Dutitre, die sich und ihre Familie durch den unbedachten Ausruf »Nieder mit Napoleon« in große Gefahr begibt. Wen wundert es, dass kurz darauf Madame Dutitre brieflich aufgefordert wird, mit ihrer Tochter auf der Kommandantur zu erscheinen. Durch eine Notlüge kommt die Familie wohl mit einem 'blauen Auge' davon.

Benjamin Dutitre leitet selbst unter schwerem Rheumatismus und muss dringend nach Freienwalde reisen. Also entschließen sich die Dutitres aller Gefahr zum Trotz, den verwundeten Leutnant aufzunehmen. So kommt auch Dr. Lorenz wieder in das Haus der Dutitres. Noch geht alles gut, aber dann entschließt sich Napoleon seine Offiziere in die bürgerlichen Haushalte einzuquartieren ...

[Laufzeit je Folge ca. 23-28 min.]

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