Ein Mann für Muttern in 12 Kapiteln:

Autorin: Albertine Junker, frei bearbeitet von Werner E. Hintz

Produktion: RIAS 1979 | Laufzeit 326'25 Min.
Paul Esser, Schauspieler, Regisseur und ehemaliger Intendant des Hansa-Theaters, übernahm die Regiearbeit von Ivo Veit, der sich in den Ruhestand verabschiedete: "Damals war's sei inzwischen so erwachsen geworden, daß es auch ohne ihn laufen könne." (O-Ton).

Erstsendetermine:
1979: 28.11. / 12.12. / 26.12.
1980: 9.1. / 23.1. / 6.2. / 20.2. / 5.3. / 19.3. / 2.4. / 16.4. / 30.4.

Erzähler:
Ewald Wenck
Mitwirkende:
Maria Körber (Pauline Kanthaak)
Gabriele Schramm (Dorothea 'Dörte' Kanthaak, ihre Tochter)
Hans-Jürgen Dittberner (Walter Kanthaak, ihr Sohn, Student)
Ilse Trautschold (Anna, Hausmädchen)
Joachim Kerzel (Dr. Cäsar Zeisig, Arzt)
Hans-Jürgen Schatz (Eberhard von Kroningen, Student)
Ursula Heyer (Helene von Kroningen, dessen Mutter)
Vera Müller (Vera von Kronigen, ihre Tochter)
Reinhard Koldehoff (Herr Krull, Grundstücksmakler)
Ingolf Gorges (Ernst Kroning, Schwager von Helene)
Barbara Witte (Frau von Bissingen, Besitzerin eines Eheanbahnungsinstituts)
Buddy Elias (Anselmus Blümchen, Assessor)
Harry Wüstenhagen (Herr Knietsch)
Otto Czarski (Forstmeister Boll)
Horst Thomas (Kommissar)
Herbert Weissbach (Kutscher)
Philine Peters-Arnolds (Dienstmädchen / Mamsell)
Regie: Paul Esser
Ton: Helmut Jantke, Klaus Krüger
Schnitt: Barbara Jänicke, Sabine Arnold
Aufnahmeleitung: Annemarie Bienert, Christian Koch

Kurzüberblick [von Daniela & Peter Tabatt]:

Die Geschichte beginnt im vornehmen Berliner Tiergartenviertel. Dort lebt die verwitwete Frau Pauline Kanthaak mit Ihren beiden Zwillingen Dörte und Walter in einer noblen Wohnung, umsorgt vom Dienstmädchen Anna. Walter ist gerade in den Korps ‹Teutonia› eingetreten und kommt reichlich angetrunken von einem Kommers nach Hause. Er ist dort jetzt 'krasser Fuchs', wie man die Neulinge in diesen Studentenvereinigungen nennt. Sein Leibbursche, der sich in der feinen Gesellschaft um ihn kümmert, ist Eberhard von Kroningen. Dieser kümmert sich auch gleich um seinen 'Fuchs', der nicht aus so noblem Hauses stammt wie er selbst, und schaut in der Tiergartenwohnung vorbei.
Hier begegnet er Walters Schwesterlein Dorothea, zum Leidwesen der Mutter Dörte genannt, und verwechselt sie doch prompt mit dem Dienstmädchen. Er umgarnt sie eifrig und steckt ihr ein gutes Trinkgeld zu. Dörte spielt das Spiel zunächst mit. Als Eberhard seinen Irrtum erkennt, entschuldigt er sich wortreich.

Der Vater der Zwillinge ist bereits 1871 im Krieg gefallen und so musste Mutter Kanthaak sich allein um Ihre Kinder kümmern. Zum Glück hat Sie keine Geldsorgen, im Gegenteil, sonst könnte sie sich auch nicht die noble Tiergartenwohnung leisten.
Im Vergleich dazu knapst die Familie von Kroningen an allen Enden und Kanten. Mutter von Kroningen lebt mit Sohn Eberhard und Tochter Vera in einer Mietwohnung in der Potsdamer Straße. Das einzige was sie noch zu Geld machen können, ist das Gut Fichtenhagen. Dies ist aber auch schon sehr heruntergekommen und Käufer Mangelware.
Da kündigt sich aus Amerika der Schwager Ernst an. Diese ist seinerzeit vor einer Ehe ausgerissen und hat sich nach Übersee eingeschifft. Die von Kroningens hoffen jetzt von ihrem vermeintlich wohlhabenden Schwager Unterstützung zu erhalten, aber es kommt anderes als gedacht. So entschließt sich Eberhard sich um die Schwester seines Leibfuchses zu bemühen, denn eine reiche Heirat wäre ja auch nicht von Übel.

Schließlich feiern die Zwillinge Kanthaak ihren 21. Geburtstag. Noch am gleichen Abend verrät Mutter Kanthaak den beiden ein lang gehütetes Geheimnis. Warum aber Mutter Kanthaak unbedingt Ausschau nach einem Ehemann hält, soll hier noch nicht verraten werden.

[Laufzeit je Folge ca. 25-29 min.]

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