Franz im Glück in 8 Kapiteln:

Autor: Heinrich Wulkow, frei bearbeitet von Werner E. Hintz

Produktion: RIAS 1980 | Laufzeit 218'07 Min.
Erstsendetermine:
1980: 26.11. / 10.12. / 25.12.
1981: 7.1. / 21.1. / 4.2. / 18.2. / 4.3.

Erzähler:
Ewald Wenck
Mitwirkende:
Hans-Jürgen Dittberner (Franz Pilz)
Reinhard Koldehoff (Onkel Otto)
Gerhard Wollner (Albert Kleppke, Dampfkarussellbesitzer)
Sigrid Landgrebe (Katinka Kleppke, seine Tochter)
Edeltraud Elsner (Grete Zimpel, Schießbudenbesitzerin)
Heinz Junge (betrunkener Schütze)
Karl Schulz (Anton Kümmel)
Ekkehard Fritsch (Lorenz Liebchen, Besitzer eines Spezialitätentheaters)
Cornelia Meinhardt (Lotte Liebchen)
Norbert Gescher (Schulze, Losverkäufer)
Ronald Nietschke (Florian Herz, Kaspertheaterbesitzer)
Wilfried Herbst (Alex Lehmann)
Herbert Weissbach (Wirt)
Ellen Esser (Adele Brümmer, Besitzerin eines Cinematografentheaters)
Horst Tobald (Schütze)
Regie: Paul Esser
Ton: Christian Michael Anders
Schnitt: Manfred Pickert
Aufnahmeleitung: Christian Koch, Mattias Thiel (Mitarbeit: Helga Lundewald)

Kurzüberblick [von Daniela & Peter Tabatt]:

Franz Pilz arbeitet auf dem Rummelplatz als 'Anreißer' beim alten Kinderkarussell seines Onkels Otto. Das Geschäft geht gar nicht gut. Kaum ein Kind möchte mehr auf den alten Holzpferden reiten. Jetzt reißen sich alle um das neue Dampfkarussell seines Konkurrenten Kleppke, das mit Autos bestückt ist. Schweren Herzens entschließt sich Otto sein Karussell zu verkaufen und aufs Land zu ziehen. Beim Abbau fällt ihm sein altes Los der Preußischen Klassenlotterie in die Hände, das bald abläuft und erneuert werden müsste. Er gibt es seinem Neffen Franz, nur der hat auch nicht genügend Geld hierfür.

Auch Franz ist mit dem Verkauf des Karussells nicht glücklich. Jetzt muss es wohl auch den Rummel verlassen - und dabei hat er sich doch so an das Leben im 'grünen Wagen' gewöhnt und an die Menschen hier. Da ist zum Beispiel die Grete mit ihrer maroden Schießbude und dem eifersüchtigen Verehrer Anton, der nicht gerade 'fein' ist, wenn er vermutet, dass sein Gretchen ihm nicht treu ist. Dabei kommt sogar für das Gretchen schon mal ein blaues Auge 'raus.

Bei einem letzten Rundgang zum Abschied kommt er am Spezialitätentheater des Lorenz Liebchen vorbei, der unter anderem für eine Dame ohne Unterleib Werbung schiebt. Das ist zwar nur seine Tochter Lotte - und die ist auch völlig normal gebaut, aber einige Tricks und Spiegel machen die Illusion für das staunende Publikum perfekt. Auch Lorenz Liebchen ist in sein Theater voll eingespannt und so kommt es, dass sich dieser kurz entschlossen entscheidet, den Franz als seinen neuen Anreißer zu engagieren. Dieser macht seine Sache auch recht gut.

Abends - nach der Sperrstunde - kommen die drei ins Plaudern. Schließlich liest Lotte, die auch als Wahrsagerin tätig ist, dem Franz die Zukunft aus den Karten. Sie ist völlig überzeugt, dass Franz demnächst das große Los gewinnen wird. Gemeinsam entschließen Sie sich eine Tippgemeinschaft einzugehen und den Gewinn in das Spezialitätentheater zu stecken, also wird auch der Einsatz geteilt und Franz verlängert gleich am nächsten Tag das Los seines Onkels.

Nach der nächsten Ziehung kommt für Franz die Enttäuschung, als ihm der Losverkäufer erklärt, er habe nicht das große Los gezogen, da auf der Gewinnliste ein anderes Los an oberster Stelle steht. Enttäuscht kehrt er zu Liebchens zurück und zahlt diesen sogar den Einsatz von seinem letzten Geld zurück.

Kurz darauf trifft er auf den Losverkäufer, der ihn schon aufgeregt sucht. Es stimmt, Franz hat nicht das große Los gezogen, aber er hat trotzdem gewonnen - immerhin 10.000 Mark ...

[Laufzeit je Folge ca. 23-30 min.]

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